Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter
Diese AGB gelten für alle Beratungs- und Projektleistungen zwischen
Konstantin Consulting KFT
Gefin Gyula u. 5, 9700 Szombathely, Ungarn
USt-IdNr.: HU32930016
E-Mail: office@konstantin-consulting.at
(nachfolgend „Berater")
Gefin Gyula u. 5, 9700 Szombathely, Ungarn
USt-IdNr.: HU32930016
E-Mail: office@konstantin-consulting.at
(nachfolgend „Berater")
und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Mandant").
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mandanten werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Berater ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Gegenstand der Leistungen
- Der Berater erbringt Beratungsleistungen zur Standortverlagerung und Geschäftsexpansion nach Ungarn, einschließlich Gründungsbegleitung, steuerlicher und rechtlicher Standortbewertung, Banken- und Behördenkommunikation, sowie verwandte Themen.
- Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelauftrag, dem Angebot oder der Auftragsbestätigung.
- Der Berater schuldet die fachgerechte Erbringung der Beratung; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
§ 3 Vertragsschluss
- Anfragen über die Website oder per E-Mail stellen kein bindendes Angebot dar.
- Der Vertrag kommt durch Auftragsbestätigung des Beraters in Textform oder durch Aufnahme der Beratungstätigkeit zustande.
- Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen der Textform.
§ 4 Honorar & Zahlung
- Das Honorar erfolgt nach individueller Vereinbarung — entweder nach Aufwand (Stundensatz) oder als Pauschale.
- Reise-, Übersetzungs- und Behördenkosten werden gesondert berechnet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
- Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich oder nach Leistungsabschnitten. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
- Bei Zahlungsverzug fallen Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe an. Eine Aufrechnung gegen Honoraransprüche ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Mandanten
- Der Mandant stellt dem Berater alle für die Auftragsdurchführung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Dokumente vollständig und rechtzeitig zur Verfügung.
- Verzögerungen, die auf unzureichender Mitwirkung beruhen, gehen zu Lasten des Mandanten.
- Der Mandant benennt einen Ansprechpartner für die Kommunikation.
§ 6 Vertraulichkeit
- Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden geschäftlichen und technischen Informationen der jeweils anderen Partei.
- Die Vertraulichkeitspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über das Vertragsende hinaus.
- Ausgenommen sind Informationen, die nachweislich öffentlich bekannt sind oder ohne Verschulden öffentlich bekannt werden, sowie Informationen, deren Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist.
§ 7 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen
- An den im Rahmen der Beratung erstellten Arbeitsergebnissen erhält der Mandant nach vollständiger Bezahlung des Honorars ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene interne Zwecke.
- Eine Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Beraters.
§ 8 Haftung
- Der Berater haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
- Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 9 Vertragsdauer, Kündigung
- Verträge über einmalige Leistungen enden mit Erbringung der Leistung.
- Dauerschuldverhältnisse können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.
- Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
- Es gilt das Recht der Republik Ungarn unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Szombathely (Ungarn), soweit der Mandant Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
§ 11 Schlussbestimmungen
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
- Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.